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Prüfstelle zfP

Prüfstelle zfP

ZfP: Zerstörungsfreie Prüfung

TPA-KKS GMBH setzt Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung ein, sodass, weder das Bauteil noch die Konstruktion während des Prüfverfahrens in keiner Wiese beeinträchtigt werden.

Bei der Schallemissionsprüfung wird das Materialverhalten während einer kontinuierlichen Belastungs­steigerung bzw. in Haltephasen überprüft. Schlecht geschweißte Nähte, Korrosionen, Beschichtungsschäden bzw. Leckagen verursachen im Zuge von Druckproben Signale, die auf dem Schallemissionsmessgerät grafisch dargestellt werden. Für die Aufnahme der Schallwellen werden piezoelektrische Sensoren verwendet, welche die Schallsignale in elektrische Signale umwandeln und sie zum Schallemissionsmessgerät weiterleiten.

Unsere mobilen Druckerhöhungsanlagen für Flüssiggas, Druckluft und Stickstoff tragen zur Wirtschaftlichkeit des Verfahrens maßgeblich bei.

Aus Vorversuchen ermittelte Abbruchkriterien sorgen für eine sichere Anwendung.

Die Schallemissionsprüfung hat 2004 mit der Druckgeräteüberwachungsverordnung BGBl. II Nr. 420/2004 auch Einzug in das österreichische Recht gefunden. Unsere Prüfer sind gemäß ASNT TC-1A bzw. EN 473 zertifiziert. An Druckbehältern können konventionelle Wasserdruckproben und Innenuntersuchungen durch die Schallemissionsprüfung ersetzt werden. Der Vorteil für den Betreiber besteht darin, dass die Druckerhöhung mit dem Betriebsmedium durchgeführt werden kann. Eine zeit- und kostenintensive Vorbereitung der Behälter wie z. B. Entleerung, Abfackeln von Restgas,  Befüllung des Behälters mit Wasser u.s.w. fällt damit weg.

Die Schallemissionsprüfung wird von uns seit 1994 erfolgreich für folgende Prüfobjekte eingesetzt:

  • Flüssiggasbehälter bei Privatkunden, in Industrie und Gewerbe
  • Druckluftbehälter in Industrie und Gewerbe
  • Trockenzylinder in der Papierindustrie
  • Stickstoffbehälter (Blasen- und Kolbenspeicher)
  • Stickstoffflaschen
  • Erdgaskugeln
  • Erdgastankstellenbehälter (Flaschen)
  • Autogasbehälter
  • Lufttrockner
  • Wasserstoffbehälter
  • CO2 Behälter

Die Dichtheitsprüfung ist bei Gasbehältern ein wichtiger Bestandteil der Prüfung. Austretendes Gas hat schon in vielen Fällen zu verheerenden Explosionen geführt. Je nach Art des Gases muss eine eventuell bestehende toxische, erstickende, brennbare, explosionsgefährliche o.a. Wirkung des Gases bei der Prüfung berücksichtigt werden.

Bei Flüssiggas verwenden wir Gasspürgeräte mit einer Anzeigegenauigkeit von 1 ppm.

Die Sichtprüfung stellt nach wie vor einen wichtigen Bestandteil in unserer Prüflandschaft dar.

Aufstellungsfehler, Korrosionen, Formfehler, Beschichtungsfehler, u.v.m. können auf scheinbar einfache Weise nur mit dem Auge erkannt werden. Scheinbar einfach deshalb, da unsere Erfahrung gezeigt hat, dass selbst offensichtliche tiefe Korrosionen an Behältern nicht erkannt werden, wenn sich ein Prüfer nicht bückt, um unter den Behälter zu sehen.

Diese Prüfung wird seit Jahrhunderten angewandt und hat auch heute noch seine Berechtigung.

Bei vielen Behältern ist es am einfachsten sie mit Wasser zu befüllen und mittels einer elektrischen-, oder einer Handpumpe auf Prüfdruck zu bringen.

Bei Objekten die nur von einer Seite zugänglich sind, kann die Messung der Wanddicke bei bekannter Schallgeschwindigkeit des Materials durchgeführt werden. Unsere Messgeräte zeigen auf 1/100 mm genau an, bei Stahl wird ein Stufenkeil für die Justierung des Prüfkopfes verwendet. Bei uns ist die Wanddickenmessung an Druckluftbehältern aufgrund der häufigen Korrosionen fixer Bestandteil einer Prüfung. 

Diese Prüfung wird bei uns meist zur Kontrolle der mit Schallemission festgestellten aktiven Bereiche verwendet. Zum Einsatz kommen Krautkrämer Ultraschallgeräte. Bei für Flüssiggas und Druckluftbehältern üblichen Wanddicken von 5-10  mm verwenden wir Miniaturwinkelprüfköpfe mit 70° Einschallwinkel. Die Prüfung erfordert bei diesen Wanddicken natürlich Übung und spezielle Justierkörper sowie die Zertifizierung der Prüfer gemäß EN 473.

Dient zur Oberflächenrissprüfung und wird meist an Schweißnähten, Gussteilen oder Schmiedestücken durchgeführt. Voraussetzung für die Prüfung ist eine blanke, d. h. nicht lackierte Oberfläche die gereinigt ist. Unsere Prüfer sind gemäß EN 473 zertifiziert.

Unsere erfahrenen Prüfer führen eine Befundung der Röntgenfilme nach einschlägigen Normen durch und sind nach EN 473 zertifiziert.

Oberirdisch aufgestellte Druckbehälter sind im Brandfall sehr gefährdet. Je nach Abstand des brennenden Objektes zum Behälter kann es nach einiger Zeit zu einer durch die Hitzeeinwirkung verursachten Verminderung der Festigkeit des Materials kommen. Explosionen sind dann nicht nur bei Behältern mit brennbaren Gasen sondern bei allen Behältern möglich.

Unsere Abstandsberechnungen zu vorhandenen Brandlasten gemäß Druckbehälteraufstellungs-Verordnung BGBl 361/ 1998 bzw. ÖNORM M 7323 geben im Brandfall Sicherheit.

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