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RT

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Durchstrahlungsprüfung RT

Diese Eindringprüfung ist auf allen Werkstoffen anwendbar, die eine eindeutige Anzeige von Oberflächenfehlern erlauben (nicht porös sind). Bei Bauteilen aus Stahl wird wegen der hohen Korrosionsanfälligkeit gegen Wasser in der Regel ein Entwickler auf Lösemittelbasis verwendet.

Anwendungsbereich

Die Durchstrahlungsprüfung ist geeignet zum Nachweis von volumenhaften inneren und äußeren Fehlern. Bei Unterschieden der Dichte zwischen Fehlstelle und Grundmaterial ist die Ungänze nachweisbar. Kontrast und Auflösung beeinflussen das Erkennen solcher Details. Der Kontrast ist abhängig von der Dicke des Material, der Strahlungsquelle, der Streustrahlung sowie dem Auflösungsvermögen des Röntgenfilms.

DIGITALE RADIOGRAPHIE (CR)

Der wesentliche Unterschied zur digitalen Radiographie zur konventionellen Durchstrahlungsprüfung besteht in der Verwendung von digitalen Speicherfolien anstatt der Nutzung von klassischen Röntgenfilmen.
Die Speicherfolien werden zuerst belichtet und dann in einem Scanner ausgelesen. Die digitalen Signale werden in Bildinformationen gespeichert. Somit kann die gefertigte Aufnahme nachträglich weiterbearbeitet werden.

Vorteile

  • Verbesserung der Bewertung durch variable Kontrasteinstellungen bei der computerunterstützten Auswertung
  • Reduzierung der Strahlendosis aufgrund niedrigerer Belichtungszeiten
  • Keine nasschemische Entwicklung in der Dunkelkammer
  • Schneller Datenzugriff an verschiedenen Orten
  • Lagekontrolle von Einbauten (z. B. Ventilstellung) sowie das Auffinden von Ablagerungen in geschlossenen Systemen
  • Kein Abisolieren von Rohrleitungen für die Prüfung
  • Große Wandstärkenunterschiede können mit kürzeren Belichtungszeiten abgebildet werden
  • Gut geeignet für wiederkehrende Prüfungen und im Rahmen von RBI Programmen
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